Das schreibt die Presse
Passauer Neue Presse PNP (12.06.2026)
"Kleine Besetzung, große Wirkung: Trio Mi.S.S. überzeugt mit Carl Orffs 'Carmina Burana' in Triftern"
"Carl Orffs bombastische „Carmina Burana” nur mit Vibraphon, Akkordeon und Kontrabass, ganz ohne Chor und Text, reduziert nur auf die Musik – Kann das gutgehen? Es kann. Und mehr als das. Das Trio „Mi.S.S.“ machte am Sonntagabend in Triftern (Landkreis Rottal-Inn) Unerhörtes möglich.
Gerade wegen der winzigen Besetzung entfaltete die Musik des Münchner Komponisten ihre ganze Wirkung, so wurden der eindrucksvolle Rhythmus und die energiegeladene Melodieführung besonders hör- und spürbar. Michaela Bauer am Akkordeon, Dr. Stephan von Clarmann am Vibraphon und Stephan Glaubitz am Kontrabass stellten ungemeine Spielfreude unter Beweis. Auch das Publikum ließ sich von ihnen hin- und mitreißen. Als äußerst hilfreich erwiesen sich die sachkundigen Moderationen von Dr. Stephan von Clarmann, der die Musik unterhaltsam in ihren historischen Kontext einbettete. Er erzählte von der Entstehung und Erhaltung der mittelalterlichen Liederhandschrift aus Benediktbeuern, deren Texte Carl Orff als Grundlage dienten. Er berichtete aber auch von der Arbeitsweise des Komponisten und den dabei entstandenen Melodien, die – von Michael Jackson bis hin zu Henry Maske – immer wieder auch recht unlauter verwendet wurden. Michaela Bauer wiederum führte mit samtiger Sprechstimme in die einzelnen Musikstücke ein und fasste ihren teils deftigen Inhalt mit leiser Ironie zusammen.
Schnellste Läufe und skurrilste Geräusche
Dank seiner völlig unverfälschten, sympathisch legeren, musikalisch aber hoch-professionellen Art nahm das Ensemble das Publikum vom ersten bis zum letzten Moment für sich ein. Vor allem durch seine herausragend ausdifferenzierte Dynamik baute das Trio eine geradezu unheimliche Spannung auf. Virtuos entlockten die drei Musiker ihren Instrumenten schönste Töne, schnellste Läufe, aber auch skurrilste Geräusche. Da wurde das Vibraphon mit dem Bogen gestrichen oder mit dem Kontrabass geknarzt, als ginge man über den Holzboden in Orffs Arbeitszimmer. Auf das musikalische Experiment, den großen Orff in kleiner Besetzung zu wagen, hatte sich am Sonntagabend eine Schar an Zuhörern eingelassen, die so groß war, dass Stephan Glaubitz vor Spielbeginn ein unverfälschtes „Das macht mir Angst!“ herausrutschte. Die Furcht war unbegründet. Am Ende feierten die Zuschauer das Ensemble, applaudierten teils stehend und spendeten großzügig. Und so ist mit dem ersten Abend ein perfekter Auftakt für die diesjährige Konzertreihe des Kultur- und Kunstvereins Triftern gelungen. Am Ende wurde das „O Fortuna“ eifrig, lauthals und durchaus stimmsicher mitgesummt. Dass die altrömische Schicksalsgöttin als Bronzeplastik mitten unter den Zuschauern stand, hätte man gar nicht besser planen können. red"
Passauer Neue Presse (2026) - Josef Westner
"... ein wahrer Orff-Vulkan."
"Klassik-Kult ganz intim."
"Ein Wagnis wird zum Glücksfall."
"Ein unerwartetes Klangerlebnis."
"Ein ganz großes Werk in ganz kleiner Besetzung."
"Gewagt, gekonnt, genehmigt: ein gefeierter Auftritt des Trios."
"Die verschiedenen Ebenen des Stückes - Schwere, Leichtigkeit, Freude und Liebe : alles hörte man, fühlte man."
"Ohne Chor, ohne Orchester, aber mit viel Begeisterung."
"Das Trio Mi.S.S. bringt die 'Carmina Burana' komprimiert auf den Punkt."
"... verleihen den bekannten Klängen eine überraschende, fast intime Frische."
"Die Musik von Carl Orff, arrangiert für Vibraphon, Akkordeon und Kontrabass, ein seltenes Hörvergnügen."
"Trio begeistert mit einzigartiger 'Carmina Burana' - Interpretation."
"Trio Mi.S.S. mit 'Carmina Burana' zu dritt begeistert die Besucher."
"... sie zeigen eindrucksvoll, dass große Musik auch in kleiner Besetzung ihre ganze Kraft entfalten kann."
"Das Trio Mi.S.S. sorgte für ein völlig neues Hörerlebnis von Orffs Carmina Burana. Sie interpretierten dieses bekannte Werk teils auf sehr sensible, teils jazzige und humorvolle Weise. Die ungewöhnliche Instrumentierung und eine Moderation mit viel Augenzwinkern sorgten für eineinhalb spannende Stunden Hörgenuss."
Moosburger Zeitung (2026)
"Einen Abend lang verwandelte das Trio Mi.S.S. den historischen Stadl im Freilichtmuseum Massing in einen intensiven Konzertsaal. 'Carmina Burana' stand auf dem Konzertplan, doch statt dem gewohnt mächtigen Chor- und Orchesterapparat standen eine Musikerin und zwei Musiker auf der Bühne - doch war die Wirkung von gleicher Wucht und Ausdruckskraft.
In ausverkauftem Haus wurde das Publikum mit ungewöhnlich intimer Frische überrascht und begeisterte sich sichtbar für diese höchst eigenwillige, aber beeindruckende Fassung von Carl Orffs Chorwerk. Michaela Bauer am Akkordeon, Dr. Stephan von Clarmann am Vibraphon und Stephan Glaubitz am Kontrabass harmonierten derart stimmig, dass die Fülle des Originals keineswegs vermisst wurde - im Gegenteil: Die reduzierte Besetzung verstärkte das Ausdruckspotential auf unerwartete Weise. Es waren aber nicht nur die Klänge, die begeisterten. Zwischen den musikalischen Blöcken trugen die Musiker ausgewählte Texte vor und garnieren diese mit humorvollen Anekdoten - das brachte Leichtigkeit und Nähe in die Darbietung und zeigte: Hier musizieren Menschen, die sicht- und hörbar mit ganzem Herzen dabei sind. Die seltene Erlaubnis des Verlages Schott Musik und damit der Orff-Erben, diese exklusive Bearbeitung überhaupt live aufzuführen, wirkt wie ein Ritterschlag für die Interpretationskraft des Trios."
PNP Rottal-Inn (2025)
"Carl Orffs 'Carmina Burana' ist das wohl am häufigsten aufgeführte Werk für Chor und Orchester überhaupt. Die Erben und der Verlag des genialen Komponisten achten und bewahren sein opus magnum sorgsam vor nicht legitimierten Bearbeitungen. ... In der Kreismusikschule Erding kann man die 'Carmina Burana' allerdings in einer ganz außergewöhnlichen instrumentalen Version erleben. Michaela Bauer, Stephan von Clarmann und Stephan Glaubitz spielen Orffs Meisterwerk in einer Fassung für Akkordeon, Vibraphon und Kontrabass. Als Trio Mi.S.S. präsentieren sie eine beeindruckende Bearbeitung, die vom Verlag Schott Music begleitet und genehmigt wurde." "Wir spielen aus der Originalpartitur", sagt Michaela Bauer. "wir haben alle Stimmen auf unsere drei Instrumente aufgeteilt." Orffs Werk bleibt also in diesem bestimmten Sinn unverändert, ansonsten hätten die Erben und der Verlag eine Aufführung in der Trio-Version auch gar nicht genehmigt. "Das gibt spannende Klangergebnisse", sagt Bauer, da in der reduzierten instrumentalen Besetzung sich Melodiebögen durchsetzen könne, die in der Originalversion für großes Orchester etwas verborgen bleiben."
Süddeutsche Zeitung (2025)
"Ein ganz großes Werk in ganz kleiner Besetzung: Trio Mi.S.S. überzeugt mit 'Carmina Burana':... ohne Chor und ohne Orchester, aber sehr intensiv, zart und kraftvoll. Wer das Werk im Original schon gesungen und gehört hat, war zunächst erstaunt über die ungewöhnlichen Klänge, die besonderen Rhythmen und den einzigartigen Klang in dieser beeindruckenden Bearbeitung. Die Texte lasen die drei Musiker zwischendurch vor, reicherten sie mit viel Witz und Anekdoten an und zeigten, dass ihnen das Musizieren wirklich sehr große Freude bereitet. Dieses exklusive Live-Erlebnis in Verbindung mit einer gewissen Intimität wird demnächst noch öfter zu hören ein. ... Die Termine sollte man sich schon mal vormerken."
PNP Alt-Neuötting (2025)
„Die mittelalterlichen Gesänge aus dem Kloster Benediktbeuern, von Carl Orff unvergleichlich vertont, hatte sich das Trio für seinen Vortrag vorgenommen und diese Aufgabe bravourös gemeistert. Erstaunlich zart der Kontrabass von Stephan Glaubitz beim ‚Primo vere‘ und regelrecht zum Tanz aufgefordert wurden die Zuhörer bei ‚Floret silva nobilis‘ von Michaela Bauer. Die Freude am gemeinsamen Musizieren spürte man vom ersten Takt an. Besonders auch, als beim Tavernen-Lied knarzende Kontrabasstöne und schmissige Akkordeonklänge mit zu hören waren, die Stephan von Clarmann mit seinen Schlegelwirbeln furios begleitete.“
OVB Mühldorf (2023)
„Die Besucher wurden von einem unerwarteten Klangerlebnis überrascht, als die drei Musiker die alten Texte der Carmina burana mit neuer Musik und eigenen Einfällen zum Klingen brachten. Absolut harmonisch fanden die Instrumente zusammen und schon wippten die Besucherfüße zu den teils bekannt klingenden Melodien. Am Ende wurden die Musiker mit Bravo-Rufen belohnt.“
Münchener Merkur (2023)
"Das Publikum spürte die Verbindung zwischen den Gemälden und der großartigen musikalischen Leistung des Trios und applaudierte immer wieder begeistert. So auch, als Stephan von Clarmann mit seinen vier Schlegeln solistisch den Tanz 'Uf dem anger' im 7/8-Takt wirbelte und die Bilder aus 'Wirtshaus und Geselligkeit' geschickt in Töne umwandelte..... Stephan von Clarmann, Stephan Glaubitz und Michaela Bauer boten hohe Musikkunst. Die Freude am gemeinsamen Musizieren des Trios spürte man vom ersten Ton an, mit seiner speziellen Bearbeitung von Orffs Werk gelang ihm ein Crossover aus Klassik, Weltmusik und Jazz und reduzierte so die umfangreiche Partitur in überzeugender Art und Weise."
OVB Mühldorf (2024)
"Ein Wagnis wird zum Glücksfall - 'Carmina Burana' mit drei Musikern: ... Es wartete aber eine Besonderheit auf die Besucher: Carl Orffs 'Carmina Burana' standen auf dem Programm, jedoch nicht von über 100 Musikern und Sängern aufgeführt. Die ursprüngliche Partitur..... war reduziert auf die Musiker des Trio Mi.S.S. Dieses grandiose, weltberühmte Werk Orffs so zu reduzieren, ja fast zu skelettieren: War das nicht ein zu gewagtes Unterfangen?..... In der Musik Orffs waren - und dies verblüffte Musiker wie Besucher - die dargebotenen neuen Interpretationen von Grund auf eigentlich schon vorhanden. Das Skelettieren des gesamten Werks war also kein misslungenes Wagnis, sondern ein ausgesprochener Glücksfall. Dies bestätigten auch immer wieder die Zuhörer zwischendurch mit kräftigen Applaus."
OVB Mühldorf (2024)